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Auf der Piste
Auf der Piste

Das war mein dritter Urlaub in Bad Hofgastein, wieder - wie schon üblich bei mir - mit dem Veranstalter Sunwave. Im Jahr 2012 reiste ich das erste Mal hierhier, dann noch einmal 2015. Eigentlich wäre ich 2019 zum dritten Mal angereist, wäre mein Vater nicht zwei Wochen zuvor verstorben. Es ist schon ein komisches Gefühl, danach dieses Ziel noch einmal zu buchen, aber wir wollen ja nicht abergläubisch werden, und die gute Nachricht: Es geht allen noch gut.

Bad Hofgastein ist ein nettes Städtchen im Gasteinertal, erreichbar, wenn man über Salzburg nach Süden fährt, an Bischofshofen vorbei, dann kurz der Bundesstraße folgt, die weiter im Westen über Zell am See und Mittersill bis ins Zillertal reicht. Bad Hofgastein lädt zum Schlendern durch den Ort ein, vieles ist in Laufweite erreichbar, was es angenehm vor anderen Reisezielen auszeichnet. An vielen Stellen im Gasteinertal kann man sich einer Radonkur unterziehen, auch unser Hotel bot mit Radon versetztes Wasser an ... wer's mag. (Ich halte nicht viel davon, absichtlich radioaktive Stoffe zu sich zu nehmen, aber schaut gerne selbst in der Wikipedia unter Radonbalneologie und den Zerfallsprodukten von Radon und deren Wirkungen nach.)

Das Hotel Palace kannte ich ebenfalls schon aus den vergangenen Reisen: ein bisschen groß und viel Trubel darin, so versteht man beim Abendessen manchmal sein eigenes Wort nicht. Dafür war aber das Essen selbst ausgezeichnet. Die Zimmer sind auch wieder tadellos gewesen, obwohl, naja, eine Duschzelle hätte ich der Badewanne vorgezogen, die in meinem Badezimmer war, aber da scheiden sich sicher die Geister und deren Vorlieben.

Und das Wetter? Gibt es noch Schnee? - Ja, für uns hat es gerade so gereicht. Wir hatten durchaus mehr Sonnentage als verhangenen Himmel, wie die Bilder zeigen, und auch nur einen Tag, an dem durch Schneefall das Skifahren wenig Spaß machte. Nur war es für meinen Geschmack viel zu warm, häufig deutlich über 0 Grad. So war das Fahren im Schneefall zugleich eine Wäsche für den Skianzug, denn der ganze Niederschlag schmolz sofort auf Jacken und Hosen, und wir sahen aus wie nassgeregnet. Aber an den anderen Tagen schien die Sonne ... was mir so schon wieder - wenn keine Wolke am Himmel steht - Sorgen machte, ob der Sunblocker hält, und daher zog ich vor, die Mittagspausen in den Skihütten zu verbringen anstatt auf deren Terrassen. Die Pisten wurden im Sonnenschein sehr weich (was ich gerne Zitronensorbet nenne), froren dann aber am Nachmittag im Schatten wieder an, wenn es wieder kühler wurde. Am Donnerstag fanden wir richtig harte Pisten vor, da sich die Schneeauflage über Nacht ziemlich verhärtet hatte; ausgerechnet da musste es mich einmal kräftig hinhauen, aber zum Glück war nichts Schlimmes passiert.

Ob ich so begeistert bin, noch einmal nach Bad Hofgastein zu reisen, kann ich nicht sagen. Vielleicht probiere ich zuvor erst noch andere Ziele aus, die ich bisher noch nicht so häufig besucht habe. Vom Skispaß her würde ich es irgendwo im Mittelfeld sehen.

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