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Wir sind in Höfn schon im Osten angekommen; nun geht es die Küste hinauf in den Norden. Endlich hält das Wetter, und schon gelingen schöne Aufnahmen. Wir folgen der Ringstraße an der steil abfallenden Küste entlang, machen einen kurzen Stopp am Leuchtturm Hvalnesviti und fahren weiter bis in den Ort Djúpivogur. Das Restaurant für unser Mittagessen ist ein typisches Handelshaus der einstigen Hanse-Kaufleute, das Langabúð. Der Berg Búlandstindur ragt wie eine ägyptische Pyramide aus der Landschaft.

Nun nehmen wir die Abkürzung über den Öxi-Pass entlang der Piste Axarvegur, quer durch die grandiose Berglandschaft. Wir biegen zum See Lögurinn ab, fahren ein Stück an ihm Richtung Süden und überqueren ihn, um zum Startpunkt unserer nächsten Wanderung zu kommen. Diese führt uns hinauf zum Hengifoss, ein 128m tiefer Wasserfall. Schade, dass das Wetter wieder schlechter geworden ist; der Himmel ist verhangen, am Wasserfall hängen sogar ein paar Wolken. Anders als üblich habe ich diesmal die Fotos beim Abstieg gemacht, da der Blick bergab mehr bietet als bergauf, wenn man auf dem Hang starrt. Der Litlanesfoss zwischen den Basaltsäulen gefällt mir sogar besser als der viel größere Hengifoss.

Am Abend kommen wir in Reyðarfjörður an und übernachen dort im Tærgesen-Hotel. Es geht am nächsten Morgen Richtung Norden und Westen weiter; wir fahren durch eine extrem karge Mondlandschaft (Möðrudalsoræfi); den Mittagsstopp legen wir in Möðrudalur, einem abgelegenen Bauernhof, ein. Er ist recht gut für Gäste ausgestattet; wir sind in der Tat auch nicht die einzigen.

Schließlich gelangen wir zum Dettifoss im Norden der Insel. Interessant: Dieser Wasserfall ist zu Beginn des Film Prometheus - Dunkle Zeichen zu sehen. Der Wind macht uns zu schaffen, die Gischt des Wasserfalls immer wieder über uns hinwegfegend.

Öffentliche Bilder

Videos

Zu diesem Reiseabschnitt gibt es auch ein paar Videos.