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Nun geht es die ganze Südküste entlang - mit vielen interessanten Stationen auf unserem Weg.

Wir brechen in Laugarvatn auf; nach einem Stopp an einem Supermarkt kommen wir zum nächsten Wasserfall, dem Seljalandsfoss. Anschließend geht es nach Skógar, wo wir uns zunächst das Byggðasafnið að Skógum (Freilicht- und Heimatmuseum von Skógar) anschauen und anschließend nebenan dem Skógafoss gegenüberstehen, der sich hinter dem Gullfoss nicht zu verstecken braucht. (Gut, das Wetter war auch viel besser.)

Die Fahrt geht weiter der Küste entlang, über zahllose weit ausgestreckte Sander (Lava-Sandfelder, Schotterebenen). Wir treffen an einer besonders eindrucksvollen Bucht ein, der Dyrhólaey ("Tür-Loch-Insel"). Dort finden sich schroffe Felsen, endlose Blicke über die Küste, aber auch Papageitaucher en masse. Wir fahren mit dem Bus um die Lagune herum zum Reynisfjall, an dessen Fuß sich eine Wand aus Basaltsäulen auftürmt. Der Sand ist völlig schwarz hier. Wieder geht es weiter, diesmal zum Hótel Búrfell in Steig, ein paar Kilometer die Straße zurück.

Von hier aus geht es am nächsten Tag weiter, wieder über Sander, kurze Rast in Kirkubæjarsklaustur, dann treffen wir an unserem nächsten Wanderpunkt ein. Unser Ziel sind jedoch nicht die Wasserfälle wie Svartifoss und Hundafoss, sondern der Blick auf den Gletscherausläufer Skaftafellsjökull. Er gehört letztlich zum riesigen Vatnajökull. Wir wandern etwas über eine Stunde auf den Bergrücken hinauf, machen ein ausgiebiges Picknick mit Blick auf den Gletscher, wandern dann wieder hinunter zum Bus.

Nächster Stopp ist die Gletscherlagune Fjallsárlón. Mit Schlauchbooten lassen wir uns über die Lagune fahren und schauen uns das Ende des mächtigen Fjallsjökull an. Auf einmal gibt es einen Knall, und ein Stück des Gletschers bricht ab und fällt nicht weit vor uns in die Lagune. Nach diesem Erlebnis machen wir an der Mündung des Jökulsárlón noch einmal Halt und beobachten, wie kleine Eisberge ins Meer gespült werden. Interessant: Die Lagune ist im James-Bond-Film "Stirb an einem anderen Tag" zu sehen; man ließ sie zufrieren, indem der Ausfluss blockiert wurde.

Wir setzen die Fahrt fort und gelangen nach Höfn, wo wir Zimmer im dortigen Edda-Hotel beziehen.

Öffentliche Bilder

Videos

Zu diesem Reiseabschnitt gibt es auch ein paar Videos.