Gerade gehört: "Kommt die Testpflicht für alle Urlaubenden?" am Ende der Tagesschau.

Das treibt mir allmählich nur noch ein heiseres Lachen aus dem Hals, aber ich weiß nicht, ob mehr Belustigung oder Verzweiflung dahinter steckt.

Als gäbe es nicht schon genügend Absurditäten mit dem Genderismus ... aber es geht, wie üblich, immer noch ein wenig schlimmer. Man fragt sich ernsthaft, ob es einigen eine gewisse Art morbiden Spaßes bereitet, die Sprache nachhaltig zu beschädigen. Sinnvoll ist das Ganze jedenfalls nicht.

Nur, um das klarzustellen:

Das Teil links ist eine M.2-SSD (Jahr 2021), das Teil rechts eine Diskette (1990). Die M.2-SSD bietet 1 TiB Platz, die Diskette 1,4 MiB.

Das ist knapp das 750000-Fache.

Ich wollte mir selbst einen 4K-Monitor schenken; 27 Zoll von BenQ. Das Gerät ist an sich wirklich gut; mit meinem SpyderX konnte ich 99,1% sRGB-Abdeckung nachweisen.

Aber mal ernsthaft: Warum 4K auf dem Schreibtisch? Im Büro habe ich bereits Erfahrungen mit einem 4K-Monitor machen können und war, kurz gesagt, zunächst nicht gerade überzeugt. Ich dachte mir aber, das sei einfach eine Gewöhnungssache.

Oha, es gibt mal in dieser Debatte etwas Positives zu berichten: Der Rat für deutsche Rechtschreibung hat sich gegen die Aufnahme des so genannten "Gendersterns" in die deutsche Grammatik ausgesprochen. Das ist gut für meinen Blutdruck. Daumen hoch.

Das Deutsche verfügt, anders als beispielsweise romanische Sprachen, im Plural über kein Genus; alles ist ein "Pluralgenus".

Ist in der ganzen Diskussion um das so "böse" generische Maskulin schon jemandem aufgefallen, dass der Plural im Deutschen ein generisches Femininum nutzt? Haben sich jemals die Männer darüber beschwert, dass sie ihr Geschlecht im Plural nicht wiederfänden?

Ich habe gerade gelesen, dass die Online-Duden-Redaktion ihr Ansinnen vorantreibt, das generische Maskulin abzuschaffen. Mir liegt hier eher der Begriff Diffamierung auf der Zunge, was ich auch den Verfechtern der Genderismen zuschreibe.

Es ist schlichtweg empörend, dass sich die Online-Redaktion offenbar entschlossen hat, die Neutralität zu opfern und in dieser gesellschaftspolitisch einseitigen Weise eine Entwicklung von sich aus zu fördern versucht. Es stellt mitnichten die Sprachwirklichkeit einer Mehrzahl der Deutschsprechenden dar und ist mit der Morphologie des Deutschen nicht zu vereinbaren.

Parteien, die mir das Recht nehmen wollen, Informationen zu verschlüsseln und diese anderen mitzuteilen, ohne dass der Staat mitlesen kann, verlieren mich als Wähler. Und als Mitglied.

Es gibt keinen Kompromiss zwischen sicher und unsicher. Es gibt keine Möglichkeit, Wissen (wie man verschlüsselt) wieder einzufangen.

Wird Verschlüsselung zu einem Verbrechen erklärt, werden nur noch die Verbrecher verschlüsseln.