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Wir beginnen in Keflavík, wo wir nach der Ankunft eine Übernachtung haben. Ich laufe ein bisschen durch den Ort, der - kann man sagen - ziemlich ruhig ist. Am nächsten Morgen steigen wir in den Bus und fahren die Landspitze entlang bis nach Reykjavík, das wir aber im wahrsten Sinne links liegen lassen, denn dorthin werden wir zum Ende der Reise zurückkehren.

Es geht weiter in Richtung Landesmitte, genauer: Richtung Nesjavellir. Dort ist das zweitgrößte Thermalkraftwerk Islands zu sehen; es versorgt die Region Reykjavík mit Energie. Wir wandern durch die Landschaft, die sich uns leider nur vernebelt offenbaren möchte.

Nun beginnen wir mit Gullni Hringurinn, dem Golden Circle: Wir gelangen nach Þingvellir, dem wichtigsten Nationalpark Islands. An dieser Stelle hielten vor mehr als 1000 Jahren die Wikinger ihre Versammlungen ab. Þingvellir liegt genau auf dem Grabenbruch zweiter tektonischer Platten, was man an den zerklüfteten Felsen gut erkennen kann.

Gleich geht es weiter ins Haukadalur, dem Tal der Falken. Dort sind die Geysire zu finden, wobei sich nur der Strokkur regt, dafür aber alle paar Minuten. Es dampft aus allen Löchern.

Keine 10 km weiter stehen wir vor dem Gullfoss, dem "goldenen Wasserfall". Ich gehe nicht zu nahe heran, denn es ist dort vorne schon unangenehm nass, und am schönsten sieht er immer noch in der Totalen aus.

Zum Schluss dieses Tages schauen wir uns ein Gewächshaus für Tomaten an namens Friðheimar - ja, hier wachsen Tomaten, bestäubt von eigens gezüchteten Hummeln, beleuchtet von einer riesigen Batterie von Lampen. Und es scheint zu funktionieren. Danach geht es zum Hotel in Laugarvatn. Es ist ein Hotel der Hochschule (Háskóli) Islands, eher einfach gehalten, aber bequem.

Öffentliche Bilder

Videos

Zu diesem Reiseabschnitt gibt es auch ein paar Videos.